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Kino Colosseum – Filme für Berlin

Die Genossenschaft Colosseum – UnserKINO eG (i.G.) hat das Ziel, das Kino Colosseum in der Schönhauser Allee 123/ Gleimstraße 32-35 zu betreiben und wieder zum Leben zu erwecken. Wir wollen erneut Filme in den Kinosälen zeigen und wehren uns gegen die Umwandlung des historisch bedeutenden Kinos in einen Bürokomplex. 

Wir wollen ein Kino, das von den Menschen in unserem Kiez getragen wird. Deshalb haben wir uns für das Modell Genossenschaft entschieden. So schaffen wir einen Ort, an dem wir uns treffen können und den wir gemeinsam gestalten können. Für Kino, Kunst und Kultur. 

Wir setzen für das Kino Colosseum auf einen hochwertigen Programm-Mix aus Arthouse und Mainstream. Es geht um Qualität statt Quantität. Wir zeigen regelmäßig Filme im Originalton und möchten Klassiker, die für die Leinwand geschaffen sind, wieder zurück ins Kino holen. Die Wünsche unserer Besucher*innen fließen in das Programm mit ein und werden im Rahmen von Mottowochen und Themenabenden umgesetzt. 

Wir bieten dem lokalen und berlinweiten Publikum Sonderveranstaltungen wie Filmpremieren und Filmfestivals an. Neben der Berlinale werden auch die Prenzlauerberginale und weitere Festivals Teil unseres jährlichen Programms. 

Auch abseits des Filmtheaters werden Kulturveranstaltungen gefördert. Mindestens zwei Säle stehen künftig zur Verfügung für Kreativwerkstätten, Theater, Musik, Lesungen, Bürger*innentreffen sowie Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Familien. Das Foyer soll mehr als je zuvor geöffnet werden: Neben Live-Musik und Ausstellungen werden zum Beispiel auch Kabarettveranstaltungen und ein neu überarbeitetes Gastronomiekonzept die Besucher*innen anregen, hier ihren Abend zu verbringen.

Doch das ist nur möglich mit Deiner Hilfe: Nur, wenn wir genügend Mitglieder und Kapital haben, können wir Pacht, Mitarbeitende und Filme bezahlen und das Kino so wieder zum Leben erwecken. Mit einer starken Genossenschaft und einem facettenreichen Konzept versuchen wir die Stadt Berlin dazu zu bewegen, das Gebäude zu erwerben und uns als Betreibende einzusetzen. Und selbst wenn der Verkauf an den privaten Investor geht, wollen wir als Genossenschaft Druck ausüben, dort wieder Kultur stattfinden zu lassen.